Das Schreckgespenst Sehnenschaden

Das Schreckgespenst Sehnenschaden

Das Schreckgespenst Sehnenschaden

Die Diagnose „Sehnenschaden“ gehört zu den am häufigsten vorkommenden orthopädischen Krankheiten und ist von Pferdebesitzern gefürchtet.
Eine Verletzung und/oder Entzündung der Sehne bedeutet in der Regel eine lange Stehzeit für das Pferd, einhergehend mit Schmerzen, Muskulaturabbau und eventuellen Folgeproblemen.
Am häufigsten von Verletzungen betroffen sind die oberflächliche und tiefe Beugesehne und der Fesselträger.
Eine Verletzung der Sehne kann traumatisch bedingt auftreten, häufiger ist aber eine ständige degenerative Schädigung der Sehne durch permanente Überlastung. Ursachen dafür sind zb.:

  • Zu hohe und einseitige Belastung des Pferdes
  • falsche Hufbearbeitung
  • Ständige Fehlbelastung durch Blockaden, Gelenksfehlstellungen und Muskelverspannungen
  • Starker Nährstoffmangel

Bei einem degenerativen Verschleiß der Sehne werden nach und nach immer mehr Sehnenstrukturen geschädigt und es kommt irgendwann zur Entzündung und Schwellung in diesem Bereich und dem sogenannten „Sehnenbogen“.
Sehnen sind die Verbindungsstelle zwischen der Muskulatur und dem Skelett und bestehen aus parallel angeordneten Kollagenfasern, die sich zu Bündeln zusammenschließen. Kollagen zählt man zu Bindegewebe, die einzelnen Sehnenbündel sind zwar von Blutgefäßen und Nerven umhüllt, aber sind deutlich weniger durchblutet als zb Muskelgewebe.
Das macht die Regeneration langwieriger, da der Nährstofftransport und die „Reparatur“ viel langsamer von statten geht.
Der Transport und Abtransport erfolgt passiv durch Molekülbewegungen, die sehr langsam sind. Durch verschiedene therapeutische Maßnahmen kann man die Molekülbewegung und damit die Heilung beschleunigen.
Dazu eigenen sich zb. Lasertherapie, Akupunktur, Elektrotherapie, Blutegel oder Kinesio Tapes, das wichtigste ist aber, das Pferd nachhaltig von Blockaden, Muskelverspannungen und Fehlbelastungen zu befreien, damit die Sehne heilen kann. Je besser man das Pferd in der Rekonvaleszenz unterstützt, desto besser verheilt der Sehnenschaden, es bildet sich nicht so viel Narbengewebe und des Gewebe bleibt insgesamt elastischer.
Essentiell ist in dieser Phase aber auch eine ausreichende Nährstoffversorgung und eine Versorgung mit Bausteinen, welche für die Regeneration von Bindegewebe notwendig sind. Das sind vor allem Magnesium, Mangan und Selen und dazu Proteoglycane (Glucosamin und Chondroitin) als Ausgangsstoff für Kollagenfasern.
Zu sinnvollen Therapien und Nahrungsergänzung kann ich den Pferdebesitzer individuell beraten und einen Therapieplan entwickeln.
Sprecht mich einfach an oder macht einen Termin aus

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