Magenverstimmung beim Hund: „Gastritis“

Magenverstimmung beim Hund: „Gastritis“

Magenverstimmung beim Hund: „Gastritis“

Jeder Hundebesitzer kennt es, wenn man vom „Brech-Geräusch“ seines Hundes geweckt wird. Oft kommt zu den Magenproblemen auch noch Durchfall.
Eine akute Magenschleimhautreizung nennt man Gastritis, dabei ist entweder die Magenschleimhaut direkt entzündet oder die Gastritis ist als Symptom einer komplexeren Magenerkrankung zu sehen.
Allgemeine Gründe für eine Magenverstimmung können sein:

  • „was falsches gefressen“, entweder etwas generell ungenießbares wie Spielzeug, Holz etc oder ein Futtermittel, was nicht vertagen wird ( Unverträglichkeit)
  • Parasiten (zB Giardien)
  • Gabe von Medikamenten, die Übelkeit hervorrufen können
  • organisches Problem wie Pankreatitis, IBD oder Lebererkrankungen

Meistens kommt zur Magenverstimmung mit Erbrechen auch noch Durchfall dazu. Das Erbrechen findet meistens direkt nach Futter- oder Wasseraufnahme statt. Außerdem kann man meistens folgende Symptome beobachten:

  • Häufiges Strecken des Hundes, was auf Bauchschmerzen hindeuten kann
  • Gras fressen
  • Häufiges Gähnen und/ oder Schnauze lecken
  • Abgeschlagenheit

In jedem Fall sollten anhaltende Magenprobleme durch einen Tierarzt abgeklärt werden, aber in jedem Fall empfiehlt sich bei einer akuten Gastritis als Therapie:

  • 24 Stunden kein Futter geben, um Magen- und Darmtrakt zu beruhigen
  • Magenschleimhautschutz verabreichen (z.B. Leinsamen, Ulmenrinde) ggf ist auch eine Darmsanierung notwendig
  • Fütterung von leicht verdaulichem Fleisch, möglichst wenig Fett
  • Gabe von mehreren kleinen Portionen über den Tag verteilt
  • Mindestens eine Woche lang keine Leckerchen und Kauartikel geben

Bei anhaltenden Problemen kann man zusätzlich eine Kotuntersuchung veranlassen.
Wenn ein Hund oft unter Magenproblemen leider, steckt vielleicht eine Unverträglichkeit gegen gewisse Futtermittel oder eine chronische Problematik von Magen oder Darm dahint
Als Ernährungstherapeut Hund und Katze ® kann ich in solchen Fällen euch und eure Tiere unterstützen:
Mit einem passenden Futterplan, ergänzt durch Phytotherapie oder Heilpilze und Akupunktur und Lasertherapie zur Beruhigung des Magen Darm Trakts und zur Verbesserung des Allgemeinbefindens.

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